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Kongress "Momentum010: Solidarität" |
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Donnerstag, 4. Feber 2010 |
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"Momentum010: Solidarität" von 21. - 24. Oktober 2010 in Hallstatt (OÖ)
Zum
dritten Mal findet von 21 .- 24.10. 2010 der Kongress „Momentum“statt -
diesmal zu Solidarität. Wie sieht ein solidarische Gesellschaft aus und
wie diese erreichen? ist die zentrale Frage, dem sich der Konress
Momentum010: Solidarität widmet.
Call for Papers: Momentum010
Bewerbungen für die einzelnen Tracks sind bis spätestens 30. April 2010 an
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zu richten. Die Bewerbung sollte neben dem Abstract auch Angaben zum
gewünschten Track beinhalten. Die eingereichtenAbstracts sollten einen
inhaltlichen Überblick zu dem geplanten Kongressbeitragbeinhalten und
rund 7000 Zeichen (also zwei A4-Seiten) umfassen. Informationen zur
Anmeldung und Call for Papers auch unter dem Punkt "Anmeldung" .
Themennetzwerke&Tracks Momentum010
In
den Tracks wird intensiv die Frage nach den Vorraussetzungen füreine
solidarische Gesellschaft gestellt. Für eine genauere Beschreibungder
Themen-Inhalte bitte den jeweiligen Track anklicken.
TeilnehmerInnengebühr
Die
Teilnahmegebühr umfasst die Teilnahme am Kongress, sowie dieUnterkunft
inkl. Frühstück in einem der örtlichen Hotels bzw. Pensionenund ist
nach der Zulassung zum Kongress, jedenfalls aber bis 01.08.2010zu
entrichten. Dabei stehen den TeilnehmerInnen folgende Optionen offen:
* 40 Euro Teilnahmegebühr: Jugendherbergstarif (Unterbringung in einem Mehrbettzimmer)
* 80 Euro Teilnahmegebühr: Doppelzimmertarif
* 160 Euro Teilnahmegebühr: Einzelzimmertarif
Informationen
Informationen zum Kongressbalauf, Anmeldung sowie Call for Papers erhalten sie auch unter
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.
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Trackleitungen bei Momentum10 (2) |
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Dienstag, 2. Feber 2010 |
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Momentum10 von 21. - 24. Oktober 2010 in Hallstatt (OÖ)
Mit Anfang Februar stehen weiters folgende Trackleitungen fest:
- Track#1 "Vermögen und Umverteilung": Markus Marterbauer, Wifo, Link
und Helene Schuberth, ÖNB
- Track#2 "Transnationale Solidarität": Ulrich Brand und Markus Wissen, Uni Wien, Link, Link
- Track#3 "Arbeitsrecht und Arbeitsverhältnisse": Klaus Dörre, Uni Jena, Link
- Track#4 "Zukunft der Gewerkschaften": Bernd Röttger, Gewerkschaftsforscher, Link
und Sabine Letz, VÖGB
- Track#6 "Demokratische Organisationen": Wolfgang Weber, Uni Innsbruck, Link
- Track#7 "Zukunft des Wohlfahrtsstaat": Gudrun Biffl, Wifo, Link
- Track#8 "Hegemonie in der Mediengesellschaft": Alex Demirovic, Sozialwissenschafter, Link
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Trackleitungen bei Momentum 2010 |
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Montag, 25. Jänner 2010 |
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Momentum10 von 21. - 24. Oktober 2010 in Hallstatt (OÖ)
Momentum will wissenschaftlichen Anspruch und politische Praxis verbinden, um gesellschaftliche Probleme zu analysieren und neue, progressive Perspektiven zu entwickeln. Die insgesamt neun im Rahmen von Momentum angebotenen Tracks ermöglichen, Positionen intensiv auszutauschen und zu diskutieren. Dabei ist Momentum auf die Unterstützung von engagierten
Persönlickeiten aus Wissenschaft, Politik und Praxis angewiesen, die die Tracks betreuen. Bis jetzt haben sich folgende Personen bereit erklärt, bei Momentum2010 einen Track zu leiten:
- Track #1 "Vermögen und Umverteilung": Markus Marterbauer, Wifo, Link
- Track #2 "Transnationale Solidarität": Ulrich Brand und Markus Wissen, Uni Wien, Link, Link
- Track #4 "Zukunft der Gewerkschaften": Bernd Röttger, Gewerkschaftsforscher, Link
- Track #7 "Zukunft des Wohlfahrtsstaat": Gudrun Biffl, Wifo, Link
- Track #8 "Hegemonie in der Mediengesellschaft": Alex Demirovic, Sozialwissenschafter, Link
Die Liste der Trackleitungen wird bis Mitte Februar aktualisiert - bis dahin dürfte der Großteil der Trackleitungen feststehen. Eine genauere Beschreibung der inhaltlichen Bereiche der jeweiligen Tracks finden sich unter "Tracks und Themennetzwerke" . Anmeldungen mit Abstract (im Umfang von ca. zwei A4 Seiten) werden bis 30. April 2010 unter
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angenommen.
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Materialien zu "Momentum10:Solidarität" |
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Mittwoch, 30. Dezember 2009 |
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Die Webmaterialien zu Momentum - bestehend aus Plakaten,
Informationsfolder sowie Web-Banner - finden sich nun zum Download. Sie finden die Materialien auch im Menüpunkt Home/Blog unter Materialien&Unterlagen .
Momentum010: Solidarität - der Folder
Den sozialen Fortschritt denken, auf inhaltlicher Grundlage
konkrete Projekte erarbeiten und zur Entwicklung einer solidarischeren
Gesellschaft beitragen. Sie wollen mitdiskutieren? Der sechseitige Folder gibt einen Überblick über die Themennetzwerke bei Momentum10: Solidarität.
Momentum010: Solidarität - der Webbanner
Momentum10 bekannter machen und auf die eigene Homepage stellen
Momentum-Webbanner: hier zum Download
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Dienstag, 15. Dezember 2009 |
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"Momentum010: Solidarität" von 21. - 24. Oktober 2010 in Hallstatt (OÖ)
Den sozialen Fortschritt denken und zur Entwicklung einer solidarischen Gesellschaft beitragen? Diskutieren Sie mit bei "Momentum010: Solidarität", das das von 21. - 24. Oktober 2010 zum dritten Mal im Weltkulturerbeort Hallstatt stattfinden wird. In den insgesamt drei Themennetzwerken und neun Tracks wird der Frage nach den Bedingungen für eine solidarische Gesellschaft nachgegangen. Mehr Informationen folgen in Kürze. Der Call for Papers geht bis 30. April 2010 (Einreichung eines Abstracts in der Länge von ca. 2 A4 Seiten).
TRACKS& THEMENNETZWERKE MOMENTUM010
Die Tracks werden wissenschaftlich begleitet von ProfessorInnen und
ExpertInnen aus dem deutschsprachigen Raum. Nähere Beschreibungen zu
der inhaltlichen Ausrichtung der einzelnen Tracks folgen in Kürze in "Tracks&Themen".
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Freitag, 20. November 2009 |
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Von
22. – 25. Oktober 2009 fand zum zweiten Mal der Kongress Momentum in
Hallstatt (OÖ) statt. Nach Gerechtigkeit war dieses Jahr Freiheit der
Oberbegriff, zu dem nachgedacht und diskutiert wurde. „Es geht
darum, für einen progressiven Freiheitsbegriff einzustehen, überhaupt
wieder einen zu prägen. Dieser kann nicht beim gut verdienenden
Individuum stehen bleiben, sondern muss danach trachten, mehr Freiheit
für alle zu ermöglichen.“, fasst Kongressleiterin Barbara Blaha den
Auftrag von Momentum09: Freiheit in ihrer Eröffnungsrede zusammen. Das
Ziel von Momentum ist die Verbindung von Wissenschaft und Politik sowie
die Entwicklung von progressiven Konzepten, die zu einem Mehr an
Freiheit in der Gesellschaft beitragen und eine Alternative zum derzeit
vorherrschenden Neoliberalismus darstellen.
Überzeugende Analysen
"Momentum 09 beweist, dass es eine absolute Fehleinschätzung ist, in
Österreich gäbe es keine junge intellektuelle Linke. Ich habe hier
junge kritische WissenschafterInnen getroffen, die nicht nur kompetente
und professionelle Beiträge zur gegenwärtigen wissenschaftlichen
Diskussion über die facettenreichen Beziehungen zwischen Demokratie und
neoliberaler Entwicklung zu geben in der Lage waren, sondern auch alles
andere als einen politischen Defaitismus an den Tag legen“,
schildert Evelyn Schuster, Leiterin des Tracks „Demokratie unter Druck“
ihren Eindruck von der Veranstaltung. Lob für die TeilnehmerInnen
findet auch Markus Marterbauer vom Wirtschaftsforschungsinstitut und
Leiter des Tracks „Freier Handel“: „Ich habe selten eine
Veranstaltung erlebt, in der so viele junge, kritische
WissenschafterInnen nicht nur inhaltlich profunde und überzeugende
Analysen vorgelegt, sondern diese auch eloquent und mit unglaublich
viel Engagement verfochten haben.“ Dem Urteil vorangegangen sind
zwei Tage mit Präsentationen der Papers der KongressbesucherInnen und
deren Diskussion in den einzelnen Tracks. Das Konzept hinter Momentum:
Durch die eingereichten Beiträge bestimmen die TeilnehmerInnen selbst,
worüber diskutiert wird. So wird der Kongress von rund 200 Personen
gestaltet, unter denen sich junge WissenschafterInnen genauso wie
Engagierte aus Politik und Praxis wie dem NGO Bereich sowie renommierte
ForscherInnen finden. Gehört wird, wer etwas zu sagen hat.
Multiple Krisen
Der
Neoliberalismus ist der wesentliche Punkt, auf den auch die Ökonomin
Helene Schuberth, der Politologe Ulrich Brand und der Autor Robert
Misik in ihrer Podiumsdiskussion unter der Moderation von Rosa Lyon
(Ö1) zu sprechen kommen. Die drei DiskutantInnen haben die Gesellschaft
in der wir leben kritisch analysiert und wertvolle Alternativen für
eine gerechtere und freiere Gesellschaft aufgezeigt. Das neoliberale
Wirtschaftssystem sei nicht geschwächt, sondern gestärkt aus der Krise
hervorgegangen. „Wir erleben sicher keine Renaissance des Keynesianismus. Der Staat hat den Karren nur aus dem Dreck gezogen“,
sagt Helene Schuberth. Die Hauptursache sehe sie in der Schwäche der
Linken. Und: Unsere Gesellschaft ist nicht nur mit der einen Krise,
sondern mit multiplen Krisen konfrontiert, wie Ulrich Brand meint: „Der Armut und Hungerkrise, der Energiekrise, dem Klimawandel und der kapitalistischen Weltwirtschaftkrise.“
Hoffnungsschimmer seien dezentrale lokale Initiativen, die im Kleinen
die Welt verbessern können und handlungsfähig sind. Die DiskutantInnen
sehen ein „Window of opportunity“.
Die Diskussion als MP3 Download (10 MB).
Positiver Freiheitsbegriff
Ein Aspekt, unter dem auch die Tracksessions bei Momentum stehen: „Die Tage in Hallstatt schärfen den Blick und geben Energie für politische Aktivitäten“,
sagt Ilia Dib, Jus-Studentin am Juridicum Wien und Teilnehmerin bei
Momentum09. In den vier Tagen wurde in drei Netzwerken in neun
verschiedenen Tracks der Grundbegriff Freiheit unter den Aspekten
„Recht und Gesetz“, „Wirtschaft und soziale Sicherheit“ sowie „Kultur
und Demokratie“ diskutiert. „Es gibt einen negativen Freiheitsbegriff, der immer mit Abbau zu tun hat, wir wollen einen positiven“, sagt Markus Marterbauer. Vorraussetzung dazu sei unter anderem ein gut ausgebauter Sozialstaat – „Ausgangspunkt aller Überlegungen muss der Mensch sein“.
Eigene Wege
Hallstatt ist ein Ort, der schon oft aus gängigen Strukturen
ausgebrochen ist. „Friedhofsverschönerung – Bitte, Werkzeug mitbringen“
steht auf einem Zettel, der auf einer Hütte nahe der Bücherei hängt.
Die Bücherei ist nicht nur Bücherei, sondern beherbergt auch eine
Sauna. Und die Tankstelle im Ort gehört keinem Konzern, sondern der
Gemeinde. In Hallstatt ist es üblich vermeintlich Gottgegebenes zu
hinterfragen, Obrigkeiten herauszufordern und eigene Wege zu suchen.
Während Momentum ist der Ort voll mit Plakaten, die auf den Kongress
hinweisen. „Ich finde es gut, dass sich hier so viele junge Leute engagieren“, sagt eine Nachbarin. „Freiheit, nicht als Freigesetzt-sein, sondern als geschützter Freiraum, in dem sich der Einzelne entfalten kann“,
so hat die Philosophin Isolde Charim in ihrer Rede bei der
Kongresseröffnung den Begriff Freiheit definiert. Ein positiver
Freiheitsbegriff, dem im kommenden Jahr der Diskurs zum Thema
Solidarität folgen soll.
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