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Aufgrund vieler persönlicher Anfragen haben wir uns dazu entschlossen, den Call-for-Papers für “Momentum12:  Demokratie” um einige Tage zu verlängern: Die Frist für die Einreichung von Abstracts geht nun noch bis 16. April  2012.

Anmeldungen sollten also spätestens bis einschließlich 16. April 2012 mit Abstract (in der Länge von ca. 2 A4 Seiten)  an anmeldung@momentum-kongress.org. Bitte geben Sie zum Abstract auch den gewünschten Track und

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Kurz vor Ablauf der Anmeldefrist am 30. März stehen nun alle TrackleiterInnen des diesjährigen Momentum-Kongresses fest. Eine Übersicht, wer die neun Tracks leitet, findet sich hier:

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Zum fünften Mal findet von 27 .- 30. September 2012 der Kongress „Momentum“ statt. Diesmal steht der Begriff Demokratie im Zentrum des wissenschaftlichen und politischen Diskurses. Bewerbungen für die einzelnen Tracks sind bis spätestens 30. März 2012 an anmeldung@momentum-kongress.org zu richten. mehr…

Momentum ist jetzt Thema im Parlament. Die reichlich kuriose Geschichte und wie es dazu kam – eine hervorragende Illustration typisch österreichischer Politik-Verhältnisse – mehr dazu hier

Momentum11 stand ganz im Zeichen des Begriffes “Gleichheit”. Im Bereich “Rückblick” finden sich alle Informationen zum Programm, den neun Tracks, der Eröffnungsrede und den vier Pre Conference Workshops. Die freigegebenen Papers, sowie ausgewählte Fotos stehen zum Download bereit. Mehr

Folder zu “Momentum12: Demokratie” von 27. -30. September 2012 in Hallstatt.

Den sozialen Fortschritt denken und zur Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft beitragen. Mitidiskutieren? “Momentum12: Demokratie” findet von 27. – 30. September 2012 statt. Abstracts können bis Ende März 2012 unter office@momentum-kongress.org eingereicht werden.

Informationen zum Kongress und zur Ausschreibung finden sich hier im FolderMomentum2012.

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Das Programmheft fasst den Kongress “Momentum11: Gleichheit” zusammen. Neben einen Überblick über das gesamte Programm (Pre-Conference-Workshops, Tracks und Abendveranstaltungen) findet sich im Heft auch eine Sammlung der zum diesjährigen Kongress eingelangten Beiträge. Einige Änderungen im Programm haben sich zwar ergeben, im Großen und Ganzen zeigt das Programmheft aber, wo Momentum11 stattgefunden hat und wer alles (TrackleiterInnen, DiskutantInnen, Organisationsteam, ..) zu “Momentum11: Gleichheit” beigetragen hat.

Das Programmheft downloaden: PROGRAMMHEFT11_Web

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Zum Nachlesen: Die Keynote von Elfriede Hammerl für die Eröffnung von “Momentum11: Gleichheit”. Gehalten am Donnerstag, 27.10.2011 in Hallstatt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

eine konventionelle Anrede. Irgendwie konservativ. Bürgerlich. Ich wähle sie  bewusst und aus eben diesem Grund. Wir alle sind Bürgerinnen und Bürger im Sinn der Französischen Revolution. Wir alle verdienen gleich viel Ansehen und Respekt. Und wir könnten einige der bürgerlichen Umgangsformen durchaus konservieren. Nicht durchgehend sind sie Instrumente zur Abgrenzung von den einst so genannten niederen Ständen, viele transportieren einfach etwas durchaus Notwendiges: Rücksichtnahme auf andere. Die sollten wir weiter pflegen, statt uns einreden zu lassen, die fortschreitende Rüpelhaftigkeit im öffentlichen Raum sei eine notwendige Folge aufgehobener Klassenschranken. Ist sie nicht. Die Klassenschranken existieren nach wie vor. Die propagierte Rüpelhaftigkeit – Stichwort „Geiz ist geil“ – bewirkt nur, dass die nicht mehr so genannten niederen Stände einander unbefangen in die Goschen hauen, miteinander konkurrieren, einander was wegzuschnappen versuchen, statt sich anzuschauen, welchen Strukturen sie welches Unbehagen und welchen Mangel verdanken.

Die Unterscheidung zwischen Damen und Herren und Frauen und Männern hat ausserdem etwas mit einer Kindheitserinnerung zu tun, deren Bedeutung mir erst im nachhinein bewusst geworden ist. Ich habe überlegt, ob ich sie Ihnen erzählen soll, denn es geht darin um öffentliche Toiletten – kein ganz elegantes Thema – , aber, naja, es ist notwendig. Also: Ich erinnere mich, dass meine Mutter, als ich ein kleines Mädchen war,  sich mehrfach vor Bekannten darüber empörte, dass die Türen in den Toiletteanlagen von Gasthäusern, Restaurants, Berghütten etc. wie folgt beschriftet waren: „Frauen“ und „Herren“. Das war damals häufig, ja üblich. Meine Mutter sagte empört: Entweder Frauen und Männer oder Damen und Herren. Aber Herren und Frauen – das geht nicht. Heute weiss ich, ich habe daraus etwas Wichtiges gelernt: Ungleichbehandlung und Diskriminierung lauern überall. Und: Der Teufel steckt – auch und nicht zuletzt – im oft für nebensächlich gehaltenen Detail.

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Occupy Hallstatt 2011. Das kurze Video zeigt Sequenzen aus “Momentum11: Gleichheit” und fragt bei Kongress-TeilnehmerInnen nach, was Gleichheit eigentlich für sie bedeudet. Das Video wurde so wie viele andere Aufnahmen auch direkt vor Ort geschnitten und produziert.